Ölfarben zum Malen, die Trocknungszeit ist viel länger als bei Acrylfarben, die sich ergebenen Möglichkeiten und das Erscheinungsbild sind ebenfalls anders, für Kinder, durch den benötigten Einsatz von Lösemittel nicht geeignet.

Hier finden Sie Zubehör für Ölfarben:

Ölmalpinsel Ölmalblöcke Ölmalpapier Keilrahmen
Leinwand Ölmalmittel Ölfarbenfirnis

Ölfarben sind schon sehr alt, sie werden seit dem vierzehnten Jahrhundert eingesetzt. Davor gab es die Eitempera. Traditionelle Ölfarbe wird heute fast noch genau wie vor 500 Jahren hergestellt.

Pigment wird in einem Träger aus Leinöl (von der Flachspflanze) und manchmal auch Safloröl (ist heller und etwas langsamer trocknend) angerieben. Die Ölfarben werden allerdings nicht mehr von Hand mit einem Stein oder einem Glasläufer angerieben. Die hochwertigste Ölfarbe erhält man heute durch eine Vielzahl  verschiedener Mahlmethoden. Wie viele Durchgänge durch die Dreiwalzenmühle erforderlich sind, wie viel Öl verwendet wird, hängt stets von den unterschiedlichen Merkmalen jedes einzelnen Pigments ab. Die Farben müssen nach dem Anreiben zunächst Wochen, manchmal Monate stehen, damit sich das überschüssige Öl absetzen kann. Es ist auch möglich, selbst Ölfarbe mit Leinölfirnis anzureiben, die so entstandene Farbe trocknet schneller als die mit reinem Leinöl angeriebene Farbe. Nötig sind also nur Pigment und Öl. Oft werden allerdings Hilfsmittel zugesetzt (z. B. wird die Lichtechtheit erhöht), um ein noch besseres und sichereres Arbeiten mit Ölfarben zu gewährleisten. Leichte Rohstoffunterschiede bewirken schon eine Veränderung der Farbe, es erfordert deshalb große Erfahrung, um eine immer gleiche Qualität zu erzeugen. Zur Ölfarbenmalerei gehören passende Ölmalpinsel, Ölmalpapier- und Ölmalblöcke, Leinwände, Malmittel und Lösemittel für Ölfarbe und Firnisse.